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Main Au Quartier erhält DGNB-Vorzertifikat in Gold

19.10.2026
Lesedauer : ca. 3 Minuten
Vier Personen präsentieren gemeinsam eine DGNB-Urkunde am BUWOG-Messestand.

Zertifikatsübergabe an Jessica Hesse-Kadlec (BUWOG)

  • DGNB-Vorzertifikat in Gold für das geplante Quartier auf dem ehemaligen Bautz-Areal in Hanau-Großauheim 
  • Rund 1.400 Wohnungen, eine Kindertagesstätte, Nahversorgung und wohnbegleitendes Gewerbe geplant 
  • Dachbegrünungen, Photovoltaikanlagen, ein Fernwärmeanschluss, ein Regenwasserkonzept, ein Mobilitätskonzept, ein Verbrauchs-Monitoring und ein digitales Materialkataster vorgesehen

Für das geplante Main Au Quartier in Hanau-Großauheim hat Vonovia ein DGNB-Vorzertifikat in Gold erhalten. Die Zertifizierung erfolgte in der Planungs- und Entwicklungsphase. Auf dem rund 13,9 Hektar großen ehemaligen Bautz-Areal ist ein Wohnquartier mit rund 1.400 Wohneinheiten geplant. Etwa die Hälfte der Wohnungen soll zur Miete angeboten werden, die andere Hälfte als Eigentumswohnungen. Ergänzend sind eine Kindertagesstätte, wohnbegleitendes Gewerbe, ein Vollversorger und kleinteiliger Einzelhandel zur Nahversorgung vorgesehen.

„Mit dem Main Au Quartier planen wir in Hanau-Großauheim ein neues Stadtquartier, das Wohnen, Arbeiten, Versorgung und Freiraum miteinander verbindet. Das DGNB-Vorzertifikat in Gold dokumentiert die im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens geprüften Kriterien und den derzeitigen Planungsstand“, erklärt Jessica Hesse-Kadlec, Leitung Development Region West bei BUWOG Bauträger GmbH. 

Geplante Maßnahmen im Bereich Material und Freiraum 

Für die Gebäude ist der Einsatz eines digitalen Materialkatasters von Madaster vorgesehen. Die verwendeten Materialien sollen systematisch erfasst, dokumentiert und archiviert werden. 

Für einen noch festzulegenden Anteil der Gebäude sind Dachbegrünungen vorgesehen. Zusätzlich sind auf geeigneten Dachflächen Photovoltaikanlagen geplant. Ein Regenwasserkonzept soll Niederschlagswasser im Quartier zurückhalten, versickern oder weiterverwenden. 

Insbesondere der Anschluss des Gesamtareals an ein neues Fernwärmenetz ist ein zentraler Infrastrukturbaustein für das Quartier. Perspektivisch ist angedacht, die Fernwärme für die Heizungen und das Warmwasser im Main Au Quartier aus der Abwärme eines großen Rechenzentrums zu speisen und den dort anfallenden Energiebedarf somit schrittweise dadurch zu decken. Hierbei steht die BUWOG in enger Abstimmung mit der Stadtwerke Hanau GmbH, die zukünftig das Wärmenetz betreibt. Darüber hinaus sollen das geplante Mobilitätskonzept, sowie die Gestaltung der Quartierplätze und -wege zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs beitragen.

Wohnraum und Freiräume 

Die Planung sieht unterschiedliche Wohnungsgrößen und Grundrisse vor. Ergänzend ist geförderter Wohnraum vorgesehen. Ein zentraler Stadtpark soll die einzelnen Teilgebiete miteinander verbinden. Die Josef-Bautz-Straße soll zu einer Mainufer-Promenade umgestaltet werden. Entlang der Promenade sind neue Baumpflanzungen vorgesehen. Die historische Schaumauer soll teilweise erhalten und nach einer Sanierung wieder sichtbar und zugänglich gemacht werden. An der Kreuzung beider Planstraßen soll im Zentrum des Quartiers eine längliche Halle als Einzelkulturdenkmal erhalten bleiben und mit einer gemischten Nutzung zum besonderen Charakter des Quartiers beitragen. Weitere denkmalgeschützte Bestandsgebäude und historische Fassadenelemente sollen in die Entwicklung einbezogen werden. 

„Das Main Au Quartier soll neuen Wohnraum, Freiräume und den historischen Bestand miteinander verbinden. Die konkrete Umsetzung der einzelnen Maßnahmen erfolgt im weiteren Planungs- und Genehmigungsverfahren“, so Jessica Hesse-Kadlec. 

Auch das BUWOG Speicherballett in Berlin-Spandau hat das DGNB-Vorzertifikat in Gold erhalten. Auf dem rund 4,6 Hektar großen Areal direkt an der Havel ist ein Wohnquartier mit rund 640 Miet- und Eigentumswohnungen entstanden, das die denkmalgerechte Sanierung historischer Speichergebäude mit modernem Wohnungsneubau verbindet. Zum Quartierskonzept gehören unter anderem großzügige Grün- und Erholungsflächen, eine öffentlich zugängliche Uferpromenade sowie Photovoltaikanlagen und ein nachhaltiges Regenwassermanagement.

Über die BUWOG

Die BUWOG blickt auf eine mittlerweile 70-jährige Erfahrung im Wohnimmobilienbereich zurück und verfügt in Deutschland aktuell über eine Development-Pipeline von rund 32.000 Wohneinheiten. Die BUWOG ist eine Tochter der Vonovia SE, Europas führendem Wohnungsunternehmen mit Sitz in Bochum (Deutschland) und verfügt über ein Energiemanagement-System nach ISO 50001.

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Olaf Frei

Pressesprecher Süd