Kunst am Bau

Mehr als wohnen

Wir betrachten Kunst als integrativen Bestandteil der BUWOG-Wohnkultur. Ein Bestreben, das bereits durch zahlreiche Auszeichnungen belohnt wurde. Hier finden Sie eine Auswahl unseres Kunstprogramms.

Kunst-Rettung: Mosaik

Im ehemaligen Kulturhaus Ernst Schneller – direkt an der Fließstraße in Niederschöneweide (Berlin) gelegen – fanden sich bei der Vorort-Begehung unter Grafitti versteckte Mosaike der DDR-Künstlerin Ortraud Lerch. Diese wurden mittlerweile fachmännisch abgenommen, gereinigt und eingelagert. Später sollen sie im neuen Wohngebiet präsentiert werden als lebendige Erinnerung an die Industriekultur in Niederschönenweide und speziell auf dem Gelände des Projekts BUWOG WOHNWERK. Die Motive zeigen Szenen der industriellen Alltags und kreativ-bunte Interpretationen der symbolischen „Friedenstauben“.

Wohnwerk goes Streetart

Mitten in Berlin-Niederschöneweide entsteht BUWOG WOHNWERK auf einem alten Industriegelände. 200 Meter lang und zwei Meter hoch ist der Bauzaun, der das Areal zur Fließstraße hin abgrenzt.

Fünf Künstler aus der Umgebung machen aus dem Bauzaun nun ein Street-Art-Werk, der besser zu berlin nicht passen könnte: Sie interpretieren alle das Thema Wandel des Standorts vom Industrieareal zum Wohnquartier auf unterschiedliche Weise. Graffiti, Malerei und Klebetechnik gehen eine spannende Fusion ein. 

Fassaden-Kunstprojekt Teil 2: "She lives in her Phone"

Seit 2016 ist auf der Fassade der BUWOG-Zentrale in Wien ein großflächiges Kunstwerk von Anna Zwingl zu sehen. Im Zentrum des Motivs steht eine Interpretation des Haus Rufer, das 1922 von Adolf Loos erbaut wurde und nur wenige Gehminuten entfernt liegt. Rund um das historische Haus kreierte die Künstlerin eine Überlagerung von Bildern und Motiven, die die Hauptperson gleichzeitig zeigen und verdecken soll.

Fassadenkunst, Teil 1

Im Mai 2016 startete die BUWOG ein temporäres Kunstprojekt auf der Fassade des Wohnobjektes am Hietzinger Kai in Wien. Sehen Sie im folgenden Video ein Making-of der Installation des Kunstwerks und hören Sie das Künstlerduo Sabine Bitter und Helmut Weber im Interview über ihre Beweggründe sprechen.

25 Gardens

Installation, Hertha-Firnberg-Straße 7, 1100 Wien Matt Mullican // Der amerikanische Künstler Matt Mullican hat schon in den bedeutensten Museen der Welt ausgestellt bzw. an vielen Universitäten für Kunst unterrichtet. Das Werk dieses Künstlers besteht aus einer künstlich geschaffenen Kosmologie, in der unter anderem vorgefundene Gegenstände gesammelt, transformiert und neu geordnet werden.

Die „Hängenden Gärten“ am Wienerberg ist ein Projekt der BUWOG, zu dem Architekt Lautner Pläne erarbeitete. Mit dieser Siedlung soll Wohnen mit besonderer Qualität verbunden werden.

Unter dem Titel „25 Gardens“ lud Mat Mullican Bewohner der Wohnanlage ein, ihm einen Gegenstand zu borgen. Mullican gestaltet Abgüsse dieser Gegenstände und stellte Platten, die Pöffentlich und für alle Mieter zugänglich aufgestellt wurden. So entstanden Skulpturen, die die persönliche Geschichte der Menschen einbeziehen.

Zur Einführung des Projektes wurde für Mieter, potentielle Mieter, Mitarbeiter der BUWOG und Publikum ein Workshop angeboten. In diesem Rahmen hat Matt Mullican über sein Werk, die Idee und Konzeption für dieses Projekt erzählt und der Produzent über die Herstellung aus technischer Sicht berichtet.

Warten auf Vögel - Innen und Aussen

Instattaltion von Josef Bernhardt, OASE 22; Adelheid-Popp-Gasse 1, Wien // Insgesamt 588 auf Stangen montierte Nistkästen dicht an dicht, auf dass sie Vögeln zur Benutzung dienen sollen: Allein die Lage der Installation, mitten in der Stadt, zeigte, dass eine gewisse Verbindung zwischen Mensch und Vogel, zwischen Wohnung und Nistkasten besteht.

In der Wohnhausanlage OASE 22 sind die Nistkästen in einem Massstab von 1:10 vergrößert. Der Betrachter hat die Möglichkeit die am Boden stehenden Nistkästen zu betreten und den Standpunkt, die Sichtweise, eines Vogels einnehmen. Josef Bernhard: „Durch dieses Schlüpfen in eine andere Identität werden wir vielleicht toleranter, hinterfragen eingeschlagene Wege nach ihrer Sinnhaftigkeit und verlieren die Ablehnung gegenüber den Vögeln in der Stadt."

Look – Wohnen & Staunen

Installation von Gerwald Rockenschaub, Kaiserebersdorfer Straße 35-37, 1110 Wien // Die Wohnanlage besteht aus 4 einzelnen Objekten. Im ersten Objekt sind 2 Wohnungen, im zweiten 12, im dritten und vierten Objekt jeweils 6 Wohnungen untergebracht. Jede Wohnung wird durch ein sich vom restlichen Baukörper abhebendes Erkerelement definiert. Den Ausgangspunkt der künstlerischen Gestaltung bildeten diese für die Anlage charakteristischen Erkerelemente. Diese Elemente sollen mit farbigen, pulverbeschichteten Metallplatten an allen Frontseiten so verkleidet werden, dass sie diese wie eine Klammer oder Spange umschließen.

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Passer

Lichtkunst von  Martin Kaar, Saileräckergasse 47, 1190 Wien // Martin Kaar gestaltete die Arbeit für den Eingangsraum des Wohnhauses der BUWOG in der Saileräckergasse in Wien. Vier Licht-Linien sind im Raum so angebracht, dass man von einer Position die Umschreibung eines Quadrates sehen kann. Die Form erinnert an die Druckerzeichen, die dazu dienen, Bilder der Farbe entsprechend auf dem Papierbogen auszurichten, was den Titel erklärt, denn Drucker nennen diese Zeichen so.

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Collage von Friedrich Biedermann, Heller-Park, Gußriegelstraße 17, 1100 Wien // In der Regel ist die künstlerische Zeichnung eine Handzeichnung. Das „Zeichnen“ ist begriffsgeschichtlich mit „Zeichen“ verwandt. „Die Linie“ als das spezifische Charakteristikum der Zeichnung, hat historische Entwicklungen durchlebt. Mittels „Lighttapes“ entstehen verschiedene Linientypen. Die Schraffuren der Zeichnungen werden bei diesem Kunstobjekt durch Material, Form und Lichtlinien der „Lighttapes“ verfestigt.

Kunst im öffentlichen Raum

Installation von Karl-Heinz Ströhle & Martin Srauss, Lascygasse 23–25, 1170 Wien // Im Gegensatz zu Objekten, soll dieses Werk nicht nur bestaunt, sondern von den Bewohnern der Wohnungsanlage auch zu deren Vergnügen und ihrer Erholung benutzt werden.

Die Zahl der leer stehenden Höfe und Gartenanlagen, wird so manchen Bauherren und Gartengestaltern vielleicht schon zu denken gegeben haben. Ströhle und Strauß hingegen wollen den Innenhof in der Lascygasse zu einem Wohlfühlobjekt für alle machen.

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R ˆ Ein Rechts ˆ Knicken L ˆ Ein Links Knicken

Skulptur von Brigitte Kowanz, Hietzinger Kai 131, 1130 Wien // In Kooperation mit der Werkstatt Kollerschlag, Neon Line und mit künstlerischer Beratung von Prof. Edelbert Köb entstand die Skulptur R ˆ Ein Rechts ˆ Knicken L ˆ Ein Links Knicken vor dem Eingangsbereich des Kundenzentrums in Wien am Hietzinger Kai 131 im September 2001.

Zu verkaufen / Zu vermieten

Collage von  Gerold Tagwerker., Hietzinger Kai 131, 1130 Wien Gerold Tagwerker // Immobilienanzeigen spiegeln aktuelle Wohn- und Lebensverhältnisse wider. Sie vermitteln Wunschvorstellungen des Wohnens, verraten Trends und Nöte. Die Anzeigen erscheinen in den collagierten Bildern zu einem grafischen Schriftund Textteppich verwoben, der sich über die gesamte Fassadenbreite des Gebäudes erstreckt, sich in die Struktur der Außenfläche einfügt. „Es ist ein wesentlicher Bestandteil des künstlerisches Konzeptes, dass die BUWOG sich mit ihrem Logo im Kontext des Kunstprojektes als Teil dieses vom Künstler einer Analyse unterzogenen Marktes deklariert und sich quasi einer Selbstkritik unterwirft“.

Transpara Transparadiso – ganz nah so fern

Kunstinstallation von Barbara Holub & Paul Rajakovics, Hietzinger Kai 131, 1130 Wien // Satellitenschüsseln bringen Parallelwelten in unsere Wohnzimmer, begleitet von dem Versprechen, damit an der Welt teilzuhaben. Die Satellitenschüssel wurde zum Signifikat des Wohnbaus. „Ganz nah so fern“ setzt eine raumgreifende, überdimensionale Satellitenschüssel aus vielen kleinen Satellitenschüsseln zusammen, die zu flirren scheinen, so als würden sie versuchen, ihre vielen kleinen Blicke den vorüberfahrenden Autos zuzuwenden. Die Fassade tritt somit in direkte Kommunikation mit den Passanten.

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